Hinweise zur erstmaligen
Ratingerteilung
In diesem Abschnitt finden Sie alle wichtigen
Informationen über den Ratingprozess bei Moody's.
Unser Issuer-Marketing-Team steht Ihnen telefonisch, per E-Mail oder auch im
Rahmen eines persönlichen Treffens jederzeit gerne zur Verfügung.
Einen aktuellen Überblick über den Ratingprozess
bei Moody's gibt Ihnen unsere Studie „Anleihe-Ratings und der Ratingprozess bei Moody's -
ein Leitfaden für die Teilnehmer am Kapitalmarkt“, die zuvor
bereits unter dem Titel „Understanding Moody's Corporate Bond Ratings and
Rating Process“ auf Englisch erschienen war.
ZUSTÄNDIG FÜR INDUSTRIEUNTERNEHMEN:
Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien,
Irland, Türkei, Israel:
Andreas Naumann
Senior Vice President
Head of European Business Development
Tel.: +49
69 70730-709
E-Mail: andreas.naumann@moodys.com
Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg,
Skandinavien, Griechenland:
Mauricette Salque
Senior Vice President
Tel.: +33 1 5330-1045
E-Mail: mauricette.salque@moodys.com
Italien:
Henry MacNevin / Stefano
Zeni
General Manager Vice President
Tel.: +39 02 5821-5593
E-Mail: henry.macnevin@moodys.com
/ stefano.zeni@moodys.com
Spanien, Portugal:
Juan Pablo Soriano
Team Managing Director
Tel.: +34 91 310-1454
E-Mail: juanpablo.soriano@moodys.com
Mittel- und Osteuropa:
Michael Korwin
Senior Vice President
Tel.: +44 20 7772-5327
E-Mail: michael.korwin@moodys.com
ZUSTÄNDIG FÜR FINANZINSTITUTE:
Deutschland, Österreich, Schweiz, Türkei, Israel:
Andreas Naumann
Senior Vice President
Head of European Business Development
Tel.: +49 69 70730-709
E-Mail: andreas.naumann@moodys.com
Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg,
Skandinavien:
Mauricette Salque
Senior Vice President
Tel.: +33 1 5330-1045
E-Mail: mauricette.salque@moodys.com
Großbritannien, Irland, Italien, Spanien, Portugal,
Griechenland:
Michael Buneman
Vice President
Tel.: +39 02 5821-5593
E-Mail: michael.buneman@moodys.com
Mittel- und Osteuropa:
Michael Korwin
Senior Vice President
Tel.: +44 20 7772-5327
E-Mail: michael.korwin@moodys.com
Themenübersicht
Klicken Sie auf den gewünschten Themenschwerpunkt!
Der Nutzen
eines Ratings
Einer der wichtigsten Nutzenaspekte von Ratings ist der erweiterte und
verlässliche Zugang zu den Fremdkapitalmärkten. In diesem Sinne dient ein
Rating als Eintrittskarte für die internationalen Kapitalmärkte.
Insbesondere bei der Erschließung neuer
Investorengruppen bzw. bei eingeschränkter Bekanntheit des Unternehmens auf den
Kapitalmärkten reduziert sich der Erklärungsbedarf.
In Bankverhandlungen kann das Rating als anerkannte
zweite Meinung verwendet werden.
Zunehmend werden Ratings auch im Rahmen des
Finanzmarketings und Benchmarkings eingesetzt.
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Die
Grundprinzipien von Moody's
Wichtigstes Prinzip ist die Wahrung strengster Vertraulichkeit. Im Gegensatz zu
Aktienanalysten sind Mitarbeiter von Ratingagenturen Primär-Insider.
Weitere Grundprinzipien sind weltweite Konsistenz,
Branchenspezialisierung und eine langfristige Sichtweise. Ein Moody's-Rating
sollte idealerweise über einen Branchenzyklus hinweg stabil sein.
Ein wichtiger Punkt ist ferner die Betonung
qualitativer Aspekte, wie Branchen- und Wettbewerbstrends,
Unternehmensstrategie, Qualität des Managements und finanzielle Flexibilität.
Weiterhin gehört zu unseren Grundprinzipien die
Durchführung plausibler Stress-Szenarien.
Selbstverständlich berücksichtigen wir nationale
Besonderheiten und spezifische Rechnungslegungsvorschriften.
Jedem Unternehmen wird zudem das Recht auf
Nichtveröffentlichung eines erstmaligen Ratings eingeräumt.
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Erstmalige
Ratingerteilung: Der Ratingprozess
Der Ratingprozess gliedert sich grob in folgende fünf Phasen:
1. Eines oder mehrere informelle Vorgespräche
2. Analytische Vorbereitung
3. Ratinggespräch
4. Analyse und Ratingentscheidung
5. Mitteilung und gegebenenfalls Veröffentlichung
Zweck des informellen Vorgesprächs ist es, dem
ungerateten Unternehmen Aufschluss über die einzelnen Ratingphasen, die benötigten
Unterlagen, die Schwerpunkte des Ratinghauptgesprächs sowie die Dauer und
Kosten des Ratings zu geben.
Die Phase der analytischen Vorbereitung dient den
Analysten dazu, sich mit dem Unternehmen auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen
und bereits vorab vom Unternehmen bereitgestellter Informationen vorzubereiten.
Auf Unternehmensseite dient sie dazu, sich auf das Ratinggespräch - eventuell
mit Hilfe eines Ratingadvisors - vorzubereiten, und ein so genanntes
Ratinghandbuch zu erstellen.
In dem Ratinggespräch selbst stellt die
Unternehmensleitung das Unternehmen den Moody's-Analysten vor, so dass diese
ein umfassendes Verständnis von der Unternehmensstrategie und -planung
erlangen. Das Ratinggespräch dauert in der Regel einen Tag.
Danach findet die eigentliche Bonitätsanalyse durch
die Analysten auf der Grundlage der im Ratinghandbuch und in den Präsentationen
enthaltenen Informationen statt.
Die Entscheidung über das Ratingergebnis trifft ein so genanntes Ratingkomitee,
dem neben den verantwortlichen Analysten weitere Branchenspezialisten sowie der
verantwortliche Managing Director angehören.
Anschließend wird das Ratingergebnis dem
Unternehmen mitgeteilt und erläutert.
Sofern vom Unternehmen gewünscht, wird es auch in Form einer Pressemitteilung
veröffentlicht. Um sicherzustellen, dass hierbei keine vertraulichen
Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, werden grundsätzlich alle
Veröffentlichungen vorab mit dem betreffenden Unternehmen abgestimmt.
Der gesamte Prozess einer erstmaligen
Ratingerteilung ist in der Regel nach spätestens 90 Tagen abgeschlossen. Die
Dauer des Ratingprozesses kann sich jedoch - insbesondere im Hinblick auf eine
geplante Kapitalmarkttransaktion - erheblich verkürzen, falls die für die
Analyse benötigten Unterlagen beim Unternehmen bereits vorliegen.
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Ratingmethodik
Die Analyse von Industrieunternehmen basiert im Wesentlichen auf drei Säulen:
der Beurteilung des Managements sowie dem Geschäfts- und Finanzrisiko.
Durch die Produkt-/Marktstrategie bestimmt das
Management das Geschäftsrisiko; durch die Finanzstrategie wird das finanzielle
Risiko determiniert.
Die Analyse besteht aus einer Vielzahl von
quantitativen und qualitativen Faktoren, die nach der individuellen Situation
des Unternehmens gewichtet werden.
Quantitative Faktoren sind vor allem
cashflowbasierte Kennzahlen, Liquiditätskennziffern, Zins- und
Fixkostendeckungsgrade sowie Kennzahlen zur Ermittlung des Verschuldungsgrades.
Die jeweilige Ausprägung dieser Kennziffern wird dabei sowohl in Zeitreihen als
auch im Branchenvergleich betrachtet.
Zu den wichtigsten qualitativen Faktoren gehören
Branchen- und Wettbewerbstrends, Unternehmensstrategie, Qualität des
Managements und finanzielle Flexibilität.
Nähere Angaben hierzu finden Sie unter der Rubrik Ratingmethodik (s. insbesondere unsere
Veröffentlichung mit dem Titel „Ratingmethodologie für Industrieunternehmen“).
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